(Ne)tzwerk (R)assismus (a)n (S)chulen

Diskriminierungsmerkmale

Die Anti-Bias Arbeit fußt auf der Überzeugung, dass jeder Mensch Erfahrungen als DiskriminerendeR und als DiskriminierteR gesammelt hat.

Es wird davon ausgegangen, dass Vorurteile erlernt wurden und in gesellschaftlichen Strukturen institutionalisiert sind. Daher können sie auch wieder verlernt und als institutionalisierte Ideologie hinterfragt und verworfen werden.

Im Mittelpunkt steht die intensive, erfahrungsorientierte Auseinandersetzung mit diskriminierenden Verhaltensweisen und Strukturen. Das Training hat den Charakter eines Einführungsseminars. Die Analyse und praktische Arbeit der Trainings setzt bei den persönlichen, zwischenmenschlichen Erfahrungen der Teilnehmenden an und zeigt im Weiteren die Verflechtung von Individuum und gesellschaftlichen diskriminierenden Strukturen auf.
(Quelle: Anti-Bias Arbeitskreis HH - in Anlehnung an Louise Derman-Sparks)

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