(Ne)tzwerk (R)assismus (a)n (S)chulen

Mission Statement

Eine Gesellschaft, die Rassismus toleriert, verletzt die Menschenrechte und ist nicht demokratisch. Rassismus entwürdigt sowohl Opfer als auch Täter. NeRaS kritisiert und bekämpft alle Formen von Rassismus und Diskriminierung. Wir arbeiten mit den Zielen, gemeinsam mit allen Beteiligten die Mechanismen von Rassismus an Schulen öffentlich sichtbar zu machen und grundlegende Veränderungen durchzusetzen, die sowohl den individuellen als auch den institutionellen Rassismus an Schulen abbauen und gleichzeitig SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern stärken und schützen. Diese Ziele versuchen wir u.a. dadurch zu erreichen, dass wir Schulleitungen, LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern auffordern und herausfordern, über konkrete Vorfälle von Rassismus und Mehrfachdiskriminierung, die sich an ihren Schulen ereignen, zu sprechen und diese konsequent und konstruktiv zu bearbeiten.

Über Uns

Wir sind Menschen, die sich für eine grundsätzlich anti-rassistische Gesellschaft, den Abbau von rassistischen Strukturen und den Schutz vor rassistischen Angriffen einsetzen. Dabei legen wir unsere Fokus auf Rassismus an Schulen und haben gleichzeitig auch im Blick, dass Mehrfachdiskriminierungen eher die Regel als die Ausnahme sind. Da viele Faktoren auf das Bestehen und Verschwinden von Rassismus und Diskriminierung in Schule einwirken, adressiert unsere Arbeit verschiedenste Bedarfe und Ziele. Die zentralen Ziele von NeRaS können nicht unabhängig voneinander erreicht werden. NeRaS ist offen für alle Menschen, die sich im Sinne unserer Ziele engagieren wollen - SchulleiterInnen, LehrerInnen, SchülerInnen, politische AktivistInnen, WissenschaftlerInnen, et al.

Zentrale Aufgaben

Empowermentseminare veranstalten - für alle Menschen, die bewusst Rassismus erfahren öffentlichkeits- und Sensibilisierungsarbeit zu Rassismus an Schulen organisieren, um die Wahrnehmung der Mitverantwortung aller Menschen zu fördern. Dazu gehören z.B. auch Kampagnen für konkrete Forderungen, z.B. Rassismus Monitoring an Schulen Fälle rassistischer Ausgrenzung und strukturellen Rassismus an Schulen dokumentieren. Dabei werden verschiedene Perspektiven untersucht, u.a. auch die Frage, wie Schulen mit konkreten Fällen von Rassismus umgehen Fortbildungen zum Thema Rassismus an Schulen veranstalten

Zentrale politische Forderungen

Einführung eines unabhängigen Rassismus Monitorings an Schulen & im Schulsystem Etablierung eines Beschwerde-Managements und einer Diskriminierungsbeauftragten an Schulen Verankerung des Themas „AntiRassismus / Umgang mit Rassismus“ in der Lehrerausbildung Verankerung eines Unterrichtsfachs „Rassismus“ für mindestens zwei Schuljahre in Klassen 5&9. Dieses Fach sollte historische Aspekte, internationale Zusammenhänge, direkte und strukturelle Diskriminierung bearbeiten, sowie antirassistische Wege aufzeigen Lehrer mit Migrationshintergrund: Quote muss mindestens der Demographie des Bundeslandes entsprechen. Dazu sollten Lehrbefähigungen anderer Länder ausnahmslos anerkannt werden Schulbuchverlage müssen Bücher auf Rassismus prüfen und korrigieren Lehrpläne müssen deutlich mehr transkulturelle und internationale Inhalte erhalten. So müssen z.B. Informationen über Geschichte, Kultur und Wirtschaft außereuropäischer Länder deutlich mehr Raum und Zeit in den Lehrplänen einnehmen.

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